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Was macht ein Fachanwalt für

Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht

Das Mietrecht ist ein Bereich des Zivilrechts. Dabei handelt es sich um ein Rechtsgebiet, dass sich mit dem, im Mietvertrag bedingten Rechtsfragen zwischen Mietern und Vermietern auseinander setzt. Die Rechtsgrundlagen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert. Diese beinhalten Bestimmungen zwischen den Vertragsbeziehungen zwischen o.g. Parteien. Da gesetzliche Grundlagen in Einzelfällen, zur Beurteilung einer Rechtslage ungenügend sein können, werden sie durch Verordnungen veranschaulicht. Die Position der Mieter ist durch gerichtliche Entschlüsse in den letzten Jahren gekräftigt wurden. Trotz der mittlerweile günstigen Rechtslage von Mietern, ist es sinnvoll und wichtig, sich mit der geltenden Rechtsprechungen und den Grundlagen es Mietrechts auseinander zu setzen.

Ein wichtiger Aspekt stellt zum einen die Mietsache dar. Dabei geht es explizit um die Anforderung, die ein Mietobjekt erfüllen muss, unter Berücksichtigung der Gestalt einer Wohnung. Eine Garage muss beispielsweise anderen Anforderungen genügen, als eine Wohnung. Dabei kann die Veränderung des Niveaus einer Mietsache, wie etwa Einschränkungen am Mietobjekt, zu Mietanpassungen sowie Herabsetzungen führen. Ausgeschlossen ist in diesem Zusammenhang das vorsätzliche handeln des Mieters, wie grobe Verschmutzung oder Verwahrlosung der Wohnung. Ferner beschäftigt sich das Mietrecht mit anfallenden Reparaturen innerhalb der Mietzeit, als auch die Aufhebung des Mietverhältnisses, sowie anfallende Betriebskostenabrechnungen. Jedoch empfiehlt es sich in prekären Rechtsfragen einen Rechtsanwalt oder Fachanwalt hinzu zu ziehen.

Wohnungseigentumsrecht

Die Rechte und Pflichten von Eigentümer von Gebäuden und Grundstücken werden im Wohnungseigentumsgesetz geregelt. Dabei werden die Rechte und Pflichten von den Besitzern der gemeinsamen Grundstücksteilen geregelt. Mehrere Besitzer von einem Gebäude nennt man auch Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Sie wird dadurch hervorgerufen, indem verschiedene Besitzer desselben Grundeigentums, gemeinsamen Anteil am Objekt haben.

Beim Wohnungseigentumsrecht wird in Gemeinschaftseigentum und Sondereigentum unterschieden. Das Gemeinschaftseigentum ist der Besitz, der allen Eigentümern zuzuordnen ist und zu prozentualen Teilen fiktiv aufgeteilt wird. Das Sondereigentum hingegen bezieht sich auf Teile eines Gebäudes oder einer Wohnung. Die Eigentümergemeinschaft wird durch einen Vertreter, den die Gemeinschaft wählen muss, repräsentiert. Dieser Vertreter unterliegt festgelegten Rechten und Pflichten und muss diese in gewissen Situationen vertreten. Der Beauftragte hat insbesondere die Aufgabe, einmal jährlich eine Eigentümerversammlung einzuberufen. In der Versammlung werden Rechtsgeschenisse beschlossen, als auch die Abrechnung durchgeführt. Der Verwalter protokoliert die Versammlung der Wohnungseigentümer.

Bei der Erstellung der Wohnungseigentümergemeinschaft werden durch ein Schriftstück, die einzelnen Eigentumsanteile aufgeteilt und zugeordnet. Die Eigentümer haben die Möglichkeit ihre Anteile zu verkaufen. Einmal jährlich wird eine Betriebskostenabrechnung durchgeführt, bei der diese, mit der Vorauszahlung der Eigentümer verrechnet wird. Bei Rechtsfragen und Problem kann ein Rechtsanwalt oder ein Fachanwalt hinzu gezogen werden.